5. April 2014 ältere Infos Was bisher geschah – ein kurzer Rückblick:  Im April 2012 hat die Fa. Christian Siebenhandl, Maria Laach am Jauerling, die Errichtung einer Schottergrube am östlichen Ortsrand von Roggendorf bei den entsprechenden Behörden beantragt. Bis dato wurden  hierzu die wasserrechtliche sowie die naturschutzrechtliche Genehmigung erteilt. Am 18. 02. 2014 wurde nun seitens der Bezirkshauptmannschaft Melk – trotz aller begründeten Einwendungen der Bürgerinitiative  sowie der direkten Anrainer – der Bewilligungsbescheid für die neu zu errichtende Ausfahrt aus der zukünftigen Schottergrube auf die Landesstraße (ca. 100m vor dem Haus Berger) erteilt.  Zur Erinnerung:  Die geplante Schottergrube an sich stand bergbaurechtlich ja gar nicht zur Verhandlung, da die BH Melk die Ansicht vertritt, dass diese durch die alten Genehmigungen der Fa. Steinwendtner aus den Jahren 1979  und 1980 sowieso genehmigt ist (obwohl die Grube dort nie errichtet wurde)! Diesem Bescheid liegen die lärm- und lufthygienischen Gutachten des Amtsarztes (Dr. Höbarth) der BH-Melk zu Grunde. Er bescheinigt  in seinen Aussagen das es zu keinen gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommen wird. Für uns sind diese Aussagen unverständlich, vor allem deswegen, weil diese Gutachten lediglich den Vergleich der  genehmigten Anlage aus 1980 sowie der neu zu errichtenden Anlage darstellen und keine anderen Emissionsquellen wie Bahntrassen, Autobahn (jetzt auch mit den neuen Rüttelstreifen), Quarzabbau am Wachberg  etc.. berücksichtigen. Somit geht aus den Gutachten hervor dass es zu deutlichen Reduktionen der Immissionen gegenüber dem „Altprojekt“ kommen wird. Fazit: Liebe RoggendorferInnen es wird eh alles besser!  Nach unserer Meinung ist das eigentlich nur eine Verhöhnung der hier wohnenden Bevölkerung! Die Bürgerinitiative Roggendorf vertritt die die begründete Meinung, dass diese Anlage nach heutigen  Gesichtspunkten rechtswidrig ist und versucht seit April 2012 gegen dieses Vorhaben anzukämpfen. Was nun passierte: Da alle zu erwirkenden Genehmigungen trotz aller Einwendungen nun erteilt wurden, fasste das Vertretungskomitee der Bürgerinitiative den Beschluss ein Berufungsverfahren zu veranlassen. Aus diesem Grund  brachte die Rechtsanwaltskanzlei Dr. Vana, Wien, rechtzeitig am 31. 03. 2014 die Bescheidbeschwerde zur Bergbauanlagenbewilligung vom 18. 02. 2014 bei der BH Melk ein. Parallel dazu wurde der renommierte  Wiener Umweltmediziner Prof. DI Dr. Hutter beauftragt ein lärm- und luftmedizinisches Gutachten zu erstellen. Dieses Gutachten soll entgegen den seitens der BH Melk in Auftrag gegeben Gutachten des Dr. Höbarth  – Amtsarzt Melk – den tatsächlichen „IST-Bestand“ von Roggendorf (inkl. Autobahn, etc….) abbilden. Wir sind davon überzeugt, dass hier ganz andere Werte zum Vorschein kommen werden!  Zur Finanzierung:  Die rechtsfreundliche Beratung und die Erstellung der für die Berufung unumgänglichen Gegengutachten verschlingen natürlich Geld. Der österreichweite „Fonds zur Unterstützung von Bürgerinitiativen“ hat bereits  zugesagt, die BI Roggendorf mit einem namhaften Betrag zu unterstützen. Weiters haben wir einen Antrag auf Kostenzuschuss bei der Gemeinde eingebracht.